Spirituelle Astrologie und Numerologie - Helga Biebers
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Es werde Licht! Pluto im Steinbock.

Und solang du dies nicht hast, dies ' Stirb und Werde! ' , bist du nur ein müder Gast auf dieser Erde.

Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.    (Aus Johann Wolfgang von Goethes ‚ FAUST‘ )

In Astrologenkreisen wird heftig darüber diskutiert und spekuliert, was der in den Jahren 2008 bis 2025 wirkende Pluto- Transit durch das Zeichen Steinbock den Menschen bringen wird.

Ich möchte deshalb hier zunächst etwas ausführlicher auf die tieferen Wirkungsebenen des geheimnisvollen Planeten Pluto eingehen, dann auf verschiedene Bedeutungsebenen des Steinbock- Zeichens hinweisen und werde dann versuchen, diesen bedeutsamen Transit vor dem Hintergrund des beginnenden Wassermann- Zeitalters zu betrachten.

Ende November 2008 hat Pluto das Zeichen Schütze verlassen und wird für sehr viele Jahre das Steinbockzeichen durchlaufen.

Durch seine stark elliptische Bahn ist Plutos Verweildauer in einem Zeichen sehr unterschiedlich.

Von November 1995 bis Ende November 2008 durchlief Pluto das Zeichen Schütze.

Dieser zurückliegende Zeitraum war eine Periode spiritueller Erneuerung und tiefgreifender Wandlung,  denn das Schütze- Zeichen steht außer für rechtliche Angelegenheiten und für Reisen auch für höhere ethische und moralische Werte, für Philosophie, für Esoterik und Religion, ganz allgemein für Erweiterung und Anhebung des Bewusstseins. 

Bei großen Gruppen von Menschen ist ein Verständnis für die höheren spirituellen Werte entwickelt worden.

Dies gleichzeitig mit dem Übergang in das Neue Wassermann- Zeitalter war ein großer Schritt in Richtung Anhebung des Bewusstseinsniveaus.

Niemals zuvor gab es so viele hochentwickelte Seelen, die gleichzeitig inkarniert waren, so viele Lichtarbeiter überall auf der Welt, so viele medial begabte Menschen, so viele Visionäre, so viele Weisheitslehrer, so viele Geistheiler, so viele spirituelle Meister und Führer.

Auch alte Weisheitslehren sind wiederentdeckt worden und werden angewendet, verstärkt seit etwa 1846,  wie die Kabbala, die Runenlehre, die Heilige Zahlenlehre, die Astrologie, auch die arabische, die indianische und die indische Astrologie, die Palmblatt-Lesungen, die Handlesekunst, das Tarot, das I Ging  u.v.m.

Der erst 1977 entdeckte Kleinplanet Chiron, der gleichermaßen dem Zeichen Jungfrau (Heilen) und dem Schütze-Zeichen (Bewusstseinserweiterung) zugeordnet ist, hat ebenfalls in den zurückliegenden Jahren bewusstseinserhellend gewirkt und hat einerseits alle teils uralten Heilmethoden aus der Gruft des Vergessens wieder auferstehen lassen, andererseits hat er der Menschheit revolutionär neue Heilmethoden geschenkt, dazu zählt vor allem die Heilung allein durch Schwingungen. So wurde das Heilwesen grundlegend verändert.

Dazu gehört auch die Geistheilung mit der Erkenntnis, dass der Körper das physische Abbild des Geistes ist und dass zuerst der Geist geheilt werden muss über den Ausgleich der Chakren und durch die Reinigung von negativen Gedanken und Gefühlen und danach erst der Körper. Unser physischer Körper ist unser grobstofflicher Wesensanteil, der die Informationen aus unserem Geist aufnimmt und ausführt. 

Denn der Körper besitzt – zunächst – kein eigenes Bewusstsein, er führt das aus, was Geist und Seele ihm befehlen.

Auch die Heilung über Kristalle und andere Heilsteine und verschiedene Formen der Körpertherapie sind seit diesem Zeitpunkt wieder auferstanden.

Dazu gehört auch Yoga, die Akupunktur, die Akupressur, die Homöopathie, verschiedene Trancemethoden, die Bachblütentherapie, die Aromatherapie, die Musiktherapie, die Liste der sogenannten Alternativen Heilmethoden ist lang.

Pluto, der am weitesten von der Sonne entfernte Planet unseres Sonnensystems, der aber gleichzeitig der machtvollste, weil am stärksten wirkende Planet ist, der Massen von Menschen erreicht und transformiert und der uns mit allen unseren Schattenanteilen konfrontiert, erweitert und verstärkt alle Themen des Zeichens, das er durchläuft, und so hat er auch alle dunklen Seiten des Schütze- Zeichens an die Oberfläche geholt.

Im Hinblick auf das Thema 'Reisen' hat er grenzenlosen Massentourismus und sogar Sex- Tourismus gebracht und auf unsere moralische Verantwortung in der Sexualität als Lernthema hingewiesen.

Massentourismus an sich hat noch nichts mit Verbrüderung der Menschen in aller Welt zu tun. Dies geht aus dem Ereignishoroskop des schrecklichen Tsunami vom 26. Dezember 2004 hervor.

Menschen nutzen die Billig-Flugreisen für kurzes Vergnügen ohne an die katastrophalen Folgen für die Ozonschicht, für die Erderwärmung und das Klima zu denken.

Eine einzelne Flugreise, prozentual betrachtet, auf den einzelnen Flugreisenden bezogen, verursacht mehr Umweltschäden als ein Mensch der dritten Welt in seinem ganzen Leben verursacht.

Auch hier lautet Plutos Ziel: mehr Gemeinsamkeit, mehr Verantwortungsbewusstsein für alle Erdbewohner.

Im Hinblick auf die Religion hat Pluto beim Transit durch das Zeichen Schütze alle religiösen Verirrungen ans Tageslicht gebracht, den Hass auf Andersgläubige überall in der Welt, den religiösen Fanatismus, die schrecklichen Selbstmordattentate, (wenngleich es auch ernste Bemühungen und große Schritte in Richtung Versöhnung der Religionen bereits gegeben hat).

Plutos Ziel ist es, dass alle dunklen Gefühle in reine Liebe umgewandelt werden. Wir sind mitten drin in diesem Prozess.

Die Überwindung dieses Hasses auf Andersgläubige ist ein Thema, dass seit Mitte September 2015 auch wieder für die kommenden zweieinhalb Jahre verstärkt als Lernaufgabe für die ganze Menschheit ansteht, denn in diesem Zeitraum durchläuft Saturn das Schütze-Zeichen.


Nun steht wieder das Thema Ausland , Reisen und Religion auf neue Art und Weise im Mittelpunkt durch die abertausend Flüchtlinge, die aus Krieg, Not und Elend aus ihren Heimatländern in sichere Länder fliehen, und für die das Leben im Ausland somit die ganz große Herausforderung ( Saturn: Aufgabe, Herausforderung) darstellt, ebenso wie es die Aufforderung beinhaltet: Versöhnung der Völker mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund und schließlich: Versöhnung der Weltreligionen, denn am Ende dieser gewaltigen Umwälzung steht das hohe Wassermann- Ziel: Die Entstehung der großen Menschheitsfamilie.

Es stellt sich nun die Frage: was geschieht mit diesem erhöhten Bewusstseinsniveau angesichts der weiter ansteigenden Schwingungsfrequenz beim Eintritt in das Neue Zeitalter?

Wie wird das erhöhte Bewusstsein in die Materie gebracht, in den Erdenkörper, in jedes Atom und in unsere Körperzellen?

Steinbock, das dritte der drei Erdzeichen, das mit Beruf, Autorität, Arbeit, Fleiß und Ehrgeiz assoziiert wird, auch mit Tradition und Herrschaftsformen, hat von allen zwölf Tierkreiszeichen die größte Dichte.

Das Symboltier, der Steinbock, hat unter sich die Felsen und über sich die klare Luft des Geistes, zu der er hinstrebt. Diese klare Luft auf dem Gipfel steht in Analogie zu dem Wassermannzeichen, das ein Luft- Element ist und dem Geist zugeordnet ist.

Der Steinbock strebt hoch zum Gipfel. Felsen und Steine sind harte Materie, sie entstehen über lange Erd- Zeiträume hinweg, und so bekommen wir durch Versenkung in dieses Tierkreiszeichen die Botschaft, dass auch der Faktor Zeit eine große Bedeutung hat.

Saturn, der Herrscher im Zeichen Steinbock, ist der Planet von Raum und Zeit.

Die positiven Steinbock- Eigenschaften sind Geduld, Pünktlichkeit, Sorgfältigkeit, Treue, Tragen und Ertragen- Können, Ordnung, Verantwortungsbewusstsein, Durchhaltevermögen, Zuverlässigkeit und Belastbarkeit.

Entwickelt der Mensch diese Eigenschaften, so kann das stumpfe Blei des Saturn in Gold verwandelt werden. Dies ist das Geheimnis, das die Alchemisten früherer Zeiten durch chemische Prozesse zu lüften suchten, die genannten positiven Charaktereigenschaften müssen vorhanden sein, damit die Transformation gelingt, der Aufstieg in höhere Sphären, in die reine Luft des Geistes.

Dies ist auch der Grund dafür, dass Saturn "der Hüter der Schwelle" genannt wird.

Es geht um die Schwelle zum Höheren Bewusstsein, denn wenn wir nicht bereit sind, diese Saturn- Eigenschaften zu entwickeln, wenn wir vor unseren schweren Aufgaben und Lasten  davonlaufen, können wir mit den höheren geistigen Kräften nicht umgehen, die durch die transsaturnischen Planeten angezeigt werden, ja sie sind sogar gefährlich in den Händen von Menschen, die nicht saturnhaft, nicht zuverlässig und verantwortungsvoll sind.

Wird die saturnale Lebensaufgabe nicht angenommen, so führt (und verführt) ein starker Chiron zur Einnahme von harten Drogen, die bewusstseinserhellend wirken wie LSD oder Kokain o.ä. mit den bekannten verheerenden Auswirkungen.

Dies vor allem bei einer Chiron- Uranus- Spannung ( am häufigsten ist es hier die Opposition).

Bei gleichzeitig starken Saturn- Eigenschaften können dagegen große bewusstseinserweiternde Schritte in diesem Leben vollzogen werden.

Die Geborenen betätigen sich häufig im Bereich des alternativen Heilens, auch lösen sie oft Konflikte zwischen den Generationen und leisten Versöhnungsarbeit.

Ein starker Neptun, bei gleichzeitig schwacher Saturn- Position führt dazu, dass das Leben geträumt, aber nicht bewältigt, nicht konstruktiv gestaltet wird.

Illusionen, Lug und Trug (vor allem bei Merkur- Neptun- Spannungen) gehören zum Leben des Neptuniers, auch Alkohol und Drogenmissbrauch treten häufig auf, vor allem die Droge Heroin, da diese noch am ehesten den Zustand erzeugt, nach dem der Neptunier sich sehnt: die Rückkehr in einen Urzustand grenzenloser mütterlicher Liebe.

Der Neptunier sehnt sich nach Erlösung, doch er übersieht, dass die geistige Welt, die sein Ziel ist, errungen werden muss und dass dazu strenge Disziplin gehört, also Saturn !

Eine mögliche Lösung ist einerseits tätige Nächstenliebe und andererseits Arbeit an inneren Bildern, z.B. Imaginative Verfahren, Trance- Übungen und die Erarbeitung von Meditationstechniken u.v.m. , um die inneren Bilder greifbar zu machen.

Sucht in jeder Form ist die größte Gefahr für den Neptunier.

Ein starker Uranus - bei schwachem Saturn -  führt zu Sprunghaftigkeit, Exzentrizität und Unberechenbarkeit und zu zwanghaftem Veränderungsdrang.

Der Geborene lebt nach der Devise: Hauptsache anders als die anderen, dies wird dann durch ein auffallendes Erscheinungsbild und/ oder durch eine entsprechende Lebensphilosophie untermauert, etwa: ein Genie darf man nicht einsperren.

Nur durch eine saturnale Lebenshaltung  Einstellung kann der überschießend eigenwillige, veränderungsfreudige Uranus gebändigt und konstruktiv genutzt werden.

Viele positive Beispiele für starke Saturn-Uranus-Aspekte finden sich bei großen Architekten (weil Saturn auch den Raum repräsentiert), bei Komponisten und bei Astrologen, ebenso bei Menschen, die zeigen, dass man mit großen Veränderungen im Leben konstruktiv umgehen kann, ein Beispiel dafür ist Albert Schweitzer ( Musiker, Organist, Arzt, Entwicklungshelfer).

Ein starker Pluto - bei gleichzeitig schwachem Saturn - führt dazu, dass der Geborene mit der Macht, die ihm so mühelos übertragen wird, nicht umgehen kann.

Macht und Machtmissbrauch liegen dann nahe beieinander. Außerdem verachtet der Plutonier häufig Menschen, die einen schwereren Weg gehen müssen als er selbst. Macht- Losigkeit ist ihm ein Gräuel.

Auch im Bereich der Sexualität neigt der Plutonier dazu, Druck auf seinen Partner auszuüben, und er neigt zu Machtmissbrauch, bei einer Mars-Pluto-Spannung besteht sogar eine Neigung zu Gewalttätigkeit, Selbstmord oder im Extremfall gar Mord. Doch wie ein Mensch mit seinen astrologischen Anlagen umgeht, wie er / sie diese konkret umsetzt hängt von seiner inneren geistig- seelischen Entwicklungsstufe ab. 

Deshalb ist mir bei meiner astrologischen Arbeit die Beschäftigung mit der jeweiligen Saturnposition so wichtig, weil die Bewusstmachung der Aufgabe, die durch Saturn, den Planeten des Karma, angezeigt wird, der schwerste aber auch der segenbringendste Schritt ist für die geistig- seelische Höherentwicklung.

Am Ende der saturnhaften Entwicklung steht der Diamant, die härteste natürliche Materie, die wir kennen, die zugleich klar und durchscheinend geworden ist. Die Buddhisten sprechen von der diamantenen Seele, dem Zustand geistiger Klarheit und Vollkommenheit.

Pluto gehört zusammen mit Chiron, Uranus und Neptun zu den sogenannten  'transsaturnischen' Planeten, auch 'kollektive' Planeten genannt.

Damit ist gemeint, dass sie außerhalb von Saturn die Sonne umkreisen und durch den langen Zeitabschnitt, den sie in einem Tierkreiszeichen verbleiben, ganzen Generationen oder Kollektiven durch die Qualität dieses Zeichens einen Stempel aufdrücken, also durch dieses Schwingungsmuster und die entsprechenden Bedeutungsebenen.

Alle Menschen, die in den kommenden Jahren bis 2025 auf die Welt kommen, haben also in ihrem Geburtshoroskop Pluto im Zeichen Steinbock und sind durch diese Pluto- Stellung in ihrem Lebensplan geprägt, und für die jetzt Lebenden kommt ein neuer Einfluss, eine neue Zeitqualität.

„Wirklich ist, was wirkt.“

Diese Worte des großen Psychoanalytikers C.G. Jung, der damit auf das Wirken des kollektiven Unbewussten und auf die in uns allen wirksamen Kräfte, die sogenannten Archetypen oder Urbilder, hingewiesen hat, gelten auch für Pluto, dem von blinden Astronomen der Status eines Planeten aberkannt werden sollte, weil Pluto ihnen zu klein erschien.

Pluto ist so ein machtvoll wirkender Archetyp.

Pluto ist zwar der am weitesten entfernte, gesichtete Planet unseres Sonnensystems und er ist ein sehr kleiner Planet, aber er ist der stärkste und wirksamste aller Planeten, wie bereits oben erwähnt.

Dass dies so ist, zeigt sich bei der astrologischen Arbeit unter anderem dadurch, dass Menschen mit einer Merkur (Verstand und Sprache)- Pluto - Verbindung immer starke, tiefgründige Denker sind.

Die Art der Merkur- Pluto-Verbindung – harmonisch oder spannungsreich - spielt dabei keine Rolle.

Kein anderer Planet hat einen so starken Einfluss auf das intellektuelle Niveau eines Menschen wie der Planet Pluto. Selbst ein Geborener ohne alle anderen Merkurverbindungen besitzt noch große mentale Kraft (Pluto ersetzt geradezu die anderen Planeten), dieser wird sich allerdings eher für Kriminalromane und Kriminalfilme interessieren, während eine höher entwickelte Seele mit Merkur- Pluto-Verbindung versuchen wird, die letzten Geheimnisse der Schöpfung aufzudecken.

Jeder Mensch mit einem Merkur- Pluto- Aspekt dringt mit der Kraft seines Intellekts in die Tiefe des Themas ein, mit dem er sich beschäftigt, ihn interessiert in erster Linie das Verborgene, das, was unter der Oberfläche der sichtbaren Erscheinungen versteckt ist, und seine Zähigkeit und sein Durchhaltevermögen im Lernen und Analysieren bringen ihn sehr weit.

In physikalischer Hinsicht sehr interessant ist die Tatsache, dass Pluto von allen Planeten die größte Dichte hat.

'Blind' sind manche Astronomen, die Pluto den Status eines Planeten aberkennen wollten, weil er ihnen von seinem Umfang her zu klein erschien. Mit solchen Aussagen zeigen sie nur, wie sehr sie  stoffgebunden sind und nur den materiellen Aspekt der Planetenkräfte gelten lassen wollen.

Doch das Neue Wassermann-Zeitalter wird einen Quantensprung in der geistig-seelischen Entwicklung mit einer weiteren gewaltigen Bewusstseinsanhebung bringen, in der kein Platz mehr ist für solche rein materiellen Weltanschauungen.

Stoffgebunden ist, wer dem Stoff- Wahn verfallen ist und die materiellen Erscheinungen für die einzig gültige, letzte Wahrheit hält.

Doch jetzt gibt es einen Wendepunkt in der spirituellen Evolution der Menschheit, und dazu gehört unter anderem die Erkenntnis, dass alle Materie aus Schwingung besteht und eine Entsprechung im Geistig- Seelischen hat.

Zu diesem Ergebnis ist interessanterweise die naturwissenschaftliche Forschung gekommen, und so erleben wir nun eine Zeit, wo Naturwissenschaften und Geisteswissenschaften sich ergänzen, gegenseitig  befruchten und gemeinsam weitergehen, nicht länger als einander ausschließende Vorgehensweisen.

Es wird in Kürze der Zeitpunkt kommen, da Geisteswissenschaften und Naturwissenschaften gemeinsam den Beweis erbringen werden, dass Geist und Seele eines Menschen unsterblich sind.

Zu diesem Wendepunkt in der Evolution der Menschheit am Ende des zwanzigsten und zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts gehört die Erkenntnis, dass alle Materie vom schöpferischen Geist durchdrungen ist.

In Bezug auf die Himmelskörper heißt das, dass sie „Wirkungssphären erhabener geistiger Wesenheiten sind, Ozeane aus Bewußtsein und Licht“, wie Sir George Trevelyan es formuliert.

Planeten ziehen da oben ihre auf ewig festgelegte Bahn, doch sie sind auch in uns lebendig , sie wirken auf allen Seins-Ebenen, auf körperlicher, geistiger und seelischer Ebene.

So wie etwa Jupiter im Körperlichen unserer Lunge, der Leber, der Hüfte und den Schultern entspricht, so steht er im Geistig- Seelischen in Analogie zu Reiselust, Freude, Wohlwollen, Großzügigkeit und Unterstützung, und bei eingen jupiter- betonten Menschen spiegelt er deren Ausrichtung auf religiöse und spirituelle Ziele.

Dieses Sonnensystem, das uns hervorgebracht hat und in dem wir leben und uns entwickeln dürfen, ist wie ein großer Körper, in dem alles seinen Platz hat mit der ihm eigenen Schwingungsfrequenz,.

Dazu gehören die Steine, die Farben, die Töne, die Tiere, die Pflanzen, die Sterne und die Menschen, unser Sonnensystem ist der Makrokosmos, und wir Menschen sind wie einzelne Zellen dieses Körpers, jeder von uns ein Mikrokosmos des Sonnensystems, Teil dieser Schöpfung, und in vollendeter Harmonie haben wir Anteil an allem.

Genau so, wie die einzelne Körperzelle um das Ganze weiß und in der DNS- Struktur dieses Wissen um den  g a n z e n  Körper in sich trägt ( das Wissen um die einzelnen Organe, Organsysteme und Körperteile), so ist jeder einzelne von uns mit allem verbunden, was in diesem Sonnensystem existiert.

Wir leben in der All- Einheit mit allem was existiert, doch diese Wahrheit muss der Mensch des neuen Zeitalters erst wiederfinden.

An diesem Text wird gearbeitet.

Er wurde versehentlich gelöscht.


Astrologie und Astronomie sind im Grunde eine Einheit und wurden früher auch so gehandhabt. Die Astronomie beschäftigt sich mit den berechenbaren Fakten der Himmelskörper wie Größe, Umlaufgeschwindigkeit, Dichte, Abstand zur Sonne u.ä. Die Astrologie ist eine Geisteswissenschaft, eine Philosophie, eine Religion (aus der alle anderen Religionen entstanden sind, denn sie wurde nicht erfunden, sondern ist Teil der Schöpfung), eine Weisheitslehre und eine Anweisung für ethisches Handeln und über die Astromedizin auch eine Naturwissenschaft. Die Astrologie nutzt die Berechnungen der Astronomie, die Planetenbewegungen und die Einfallswinkel auf die Erde als Grundlage für die Deutung.

Johannes Kepler, der noch gleichermaßen Naturwissenschaftler- nämlich Astronom - und Geisteswissenschaftler war - nämlich Astrologe - und Musiktheoretiker, schrieb in seiner 'Weltharmonik': „ Ich fühle mich hingerissen und besessen von einem unsäglichen Entzücken über die göttliche Schau der himmlischen Harmonien"

Wer sich so begeistern und tief innen anrühren lassen kann, der geht über die rein rationale Haltung eines kritischen und skeptischen Naturwissenschaftlers weit hinaus.

Aber vielleicht geht es nicht so sehr um die Frage, ob sich jemand geisteswissenschaftlichen oder naturwissenschaftlichen Studien widmet oder auch musikalischen Studien. Auch die Musik ist ja ein Abbild der Vollkommenheit der Schöpfung. Weshalb sonst erkennen wir einen Misston, auch in einem Musikstück, das wir noch nie vorher gehört haben? Wir hören den Misston deshalb sofort heraus, weil die Harmonie der himmlischen Sphären, die sich in der Musik widerspiegelt, auch in uns lebendig ist.

So gesehen ist "die Musik ein Raum der Begegnung zwischen Himmel und Erde" wie Johann Sebastian Bach gesagt hat, und deshalb hat Musik auch heilende Wirkung, weil wir über Musik teilhaben an der vollkommenen Schönheit und Harmonie der Schöpfung und weil eine kranke Seele durch Musik wieder ganz und heil werden kann.

Vielleicht geht es mehr um die innere Haltung, um die Frage, ob sich jemand Demut und Staunen bewahrt hat angesichts der unfassbaren Größe und Großartigkeit der Schöpfung. Auch ein Biologe, Chemiker oder Schulmediziner kann - tief berührt vor Ergriffenheit -  auf die Knie sinken, wenn er das göttliche Wirken vollendeter Harmonie in unseren Milliarden Körperzellen realisiert mit ihren vielen gleichzeitig ablaufenden biochemischen und elektrischen Prozessen.

Im Großen wie im Kleinen können wir die Wunder der Schöpfung nur bruchstückhaft nachzeichnen, wir können nur mehr oder weniger gut erklären und nachvollziehen, was geschieht, denn wir haben dieses Universum nicht erschaffen und unser menschlicher Verstand stößt an seine Grenzen. Wir können das Wunder des Lebens nicht wirklich erfassen, wir können nur beschreiben, was geschieht, etwa wie sich die Eizelle teilt, wir können aber nicht sagen, was Leben ist und die Kraft, die dahinter steckt, die der Eizelle den Auftrag gibt, sich zu teilen und ein Lebewesen zu werden. Unser Gehirn ist nicht so konstruiert, dass wir das Unendliche und das Nichts begreifen könnten, obwohl die Existenz dieser Größen inzwischen mathematisch beweisbar ist.

Wir können nur in Kategorien von Anfang und Ende und von Raum und Zeit denken. Es übersteigt unser Vorstellungsvermögen, dass der Schöpfergeist ewig ist und ewig sein wird, jedoch: das Nichts, die Zahl Null, und das Unendliche, die liegende Acht, fallen zusammen und sind Eins in Gott. Deshalb wird die Urknall- Forschung keine neuen Erkenntnisse bringen, weil es keinen Anfang gab, und Gesteinsbrocken vom Mond und vom Mars werden die Menschheit nicht in neue Dimensionen der geistigen Sicht führen.

Zurück zum Pluto.

Spannend ist bereits die Entdeckung und Namensgebung des Planeten Pluto, die uns zeigt, wie der Kosmos arbeitet, nämlich dass eine neue Energie in vollendeter zeitlicher Abstimmung in Erscheinung tritt und sichtbar wird, oder anders formuliert: ein Planet sucht sich seine Zeit und die dazu passenden Menschen, um sich zu offenbaren.

Das Wort 'Kosmos' heißt Ordnung. Außerdem erweist sich die tiefe Wahrheit des Spruches 'Nomen est Omen' und beweist, daß kollektives Wissen in uns allen schlummert. Mit jedem neu entdeckten Planeten wird auch ein geistiger Entwicklungssprung und eine neue Bewußtseinsstufe möglich.

1902 berechnete schon ein deutscher Astronom, Dr. Theodor Grigull , eine Planetenbahn ausserhalb von Neptun und gab dem Planeten den Namen 'Hades', die Unterwelt.

Tatsächlich gesichtet wurde der neue Planet dann im Jahre 1930 von einem Hobby- Astronom mit Namen Clyde W. Tombaugh.

'Tomb' bedeutet 'Grab, Gruft, Mausoleum' und steht bildlich für den Tod.

Der zweite Teil des Namens 'Baugh' ist eine alte Form des Begriffes 'Bough' und bedeutet 'Zweig'.

Nach der Mythologie trug Aeneas einen goldenen Zweig als Talisman, der ihn und seine Begleiterin, die Sybille, heil durch das Reich der Toten zurückgelangen ließ.

Wir erhalten durch den Namen des Entdeckers also bereits die Botschaft, dass es zwar um den Tod geht und dass wir hindurchgehen müssen, vor allem aber geht es darum, in einen Zustand zu gelangen, in dem uns der Tod nichts mehr anhaben kann.

Nun sollte der neuentdeckte Planet einen Namen erhalten, und so wurde die wissenschaftliche Welt um Vorschläge gebeten. Ein elfjähriges Kind jedoch, das an den Hund der 'Micky Maus' dachte, machte den Vorschlag, den Planeten 'Pluto' zu nennen. 'Kindermund tut Wahrheit kund'. Die Wissenschaftler einigten sich schnell auf diesen Namen, da der Errechner der Bahn des neuen Planeten Sir Percival Lowell hiess, und der Name Pluto enthielt die Anfangsbuchstaben seines Namens P L.

Percival heisst nun aber 'mitten durch', und 'low' heisst das 'Niedere' oder das 'Tiefe'. Die Übersetzung des Namens Percival Lowell lautet demnach: 'mitten hindurch durch die Tiefe.'

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